LDEW: Energiegipfel war ein guter Auftakt

Mainz, 12.11.2015 – Zur gestrigen Neuauflage des hessischen Energiegipfels erklärt der Vorsitzende des Landesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz e.V. (LDEW), Dr. Constantin H. Alsheimer:

„Das gestrige Treffen war ein positives Signal, um die Energiewende in Hessen voranzutreiben. Es war wichtig und richtig, den Kreis der Teilnehmer zu erweitern. Nur so lässt sich der notwendige gesellschaftliche Konsens herstellen. Wir werden die Energiewende nur dann zu dem gewünschten Erfolg führen können, wenn die Menschen weiterhin hinter diesem Jahrhundertprojekt stehen.“  

Die Energiewende dürfe dabei nicht auf eine Stromwende reduziert werden. Für die Erreichung der Klimaziele sei vor allem der Immobilienbestand ein schlafender Riese: „Mit modernster Erdgastechnik kann im Wärmebereich zu günstigen Kosten ein großer Schatz an CO2-Einsparungen gehoben werden. Bezüglich der Bestandsimmobilien hat die Landesregierung die Gesetzgebungskompetenz und kann hier die richtigen Weichen stellen.“

Dr. Alsheimer thematisierte in der Diskussion auch die Stromnetze: „Die Verteilnetze sind das Rückgrat der Energiewende. Mit dem immer weiter voranschreitenden Ausbau der dezentral einspeisenden erneuerbaren Energien nehmen die Anforderungen an die Verteilnetze stark zu. Gegenwärtig konzentriert sich die politische Diskussion aber vor allem auf den Bau der geplanten großen Stromautobahnen. Wir fordern deshalb, dass der Aus- bzw. Umbau der Stromnetze und der Ausbau der Erneuerbaren Energien besser koordiniert werden.“

LDEW hofft auf eine Verstetigung

Dr. Alsheimer forderte, den Dialog fortzusetzen und zu intensivieren: „Die Ideen der Verbände und Initiativen müssen nun gemeinsam weiterbearbeitet und von der Politik umgesetzt werden.“

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