Trinkwasserversorgung auch bei größter Hitze gesichert

Die derzeitige Hitzewelle stellt die Wasserversorgung in Hessen und Rheinland-Pfalz vor große Herausforderungen, der Verbrauch steigt teilweise um bis zu zwei Drittel.

Mainz, 7. August 2015 – Die derzeitige Hitzewelle stellt die Wasserversorgung in Hessen und Rheinland-Pfalz vor große Herausforderungen, der Verbrauch steigt teilweise um bis zu zwei Drittel.

Dennoch muss sich kein Verbraucher Sorgen machen:

"Sowohl die hohe Qualität als auch eine ausreichende Menge sind zu jeder Zeit in gewohnter Weise gewährleistet", so Horst Meierhofer, Geschäftsführer beim Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz e.V. (LDEW).

Dennoch sei die derzeitige Situation natürlich ein Härtetest für die gesamte Wasserwirtschaft in der Region:

Umso wichtiger ist es, dass auskömmliche Wasserrechte bei nachhaltiger Gewinnung gewährt werden, d.h. genug Wasser gefördert werden kann.

Darüber hinaus müssen die Wasserpreise es ermöglichen, weitere Investitionen in die Netze und die gesamte Infrastruktur zu tätigen.

Ebenso muss das vorhandene Grundwasser vor Gefährdungen wie z.B. zu hohe Nitrateinträge durch Düngung geschützt werden, um Qualität und Dargebot auf hohem Niveau halten zu können.

"Extreme Wetterverhältnisse werden in den nächsten Jahrzehntes höchstwahrscheinlich eher zunehmen, darauf müssen wir uns vorbereiten.

Es muss aber derzeit trotzdem niemand, um Wasser zu sparen, auf eine abkühlende Dusche oder ein erfischendes Glas Wasser verzichten.

Ein Liter Trinkwasser kostet ca. 0,2 Cent, da sollte man sich bei dieser Hitze schon das eine oder andere Glas gönnen!", so Meierhofer. 

Der Verband

Der LDEW vertritt die Interessen von rund 280 Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft in Hessen und Rheinland-Pfalz gegenüber Politik, Behörden und der Öffentlichkeit. Er vereinigt die Sparten Strom und Fernwärme, Erdgas, Wasser und Abwasser. Er arbeitet mit dem Bundesverband BDEW in Berlin eng zusammen und engagiert sich insbesondere auch für die Belange der kleinen und mittleren Unternehmen. Damit ist der LDEW Bindeglied zwischen Energie- und Wasserwirtschaft sowie Politik und Gesellschaft.

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